Donnerstag, 26. Januar 2012
The Holy Family Hospital
Dienstag ist es also so weit, wir gehen zum ersten Mal ins Krankenhaus. Unser Koordinator, Bernard, ist sogar um 9 bei uns. Mit einem der vielen Taxis, die staendig die Strassen abfahren, starten wir in Richtung "life" (Krankenhaus). Aber da in Ghana nichts einfach mal gemacht wird, gehen wir zuerst zu einem befreundeten Priester, Andy, der uns helfen soll gegenueber dem administrator (Leiter des Krankenhauses) unsere Wuensche bzgl. unserer Arbeit durchzusetzten. Denn auf einen Priester hoert man ja in diesem Land^^. Andy ist jedenfalls sehr nett und noch recht jung (erst ist noch nicht ganz fertig ausgebildet), er kann sogar ein paar Woerter deutsch (irgendwie wollen sie alle deutsch lernen...warum nur?). Natuerlich wird bei ihm in der Mission erst mal noch gefruehstueckt...... es geht schliesslich nicht ueber Essen! Wir unterhalten uns sehr nett, ich habe noch nie einen so unkomplizierten lustigen Geistlichen getroffen! Als wir dann zur Krankenhausverwaltung aufbrechen, ist der Boss nicht da und wir muessen noch etwas warten. Schliesslich stellt sich raus dass sie unsere Lebenslaufe verschlampt haben! Die brauchen sie aber unbedingt um uns einzuteilen.......Wir reden dann doch noch mit dem administrator, erklaeren unsere Beweggruende, Andy unterstuetzt uns. Morgen soll Bernard dann eine Kopie unserer CV's bringen. Nach dem Gespraech mit MR. Wichtig ( der Typ wirkt eher inkompetent und selbstgefaellig) laufen wir noch ein wenig mit Andy rum und lernen einige Leute kennen, denn er scheint das gesamte Personal zu kennen. Und mit jedem scherzt er rum^^! Zu Hause sind wir wie immer in diesen Tagen unglaublich fertig vom Wtter, wir koennen nur hoffen dass es besser wird.....Ich mache fuer uns schon Mal einen Ward-Plan ( also wann wir auf welchen Stationen seien wollen), sonst landen wir laut Mila ( sie ist auch Volunteer im Krankenhaus) auf der langweiligsten, wo es nichts zu tun gibt.
Am naechsten Tag geht das Warten weiter: erst bis Andy kommt ( wir leisten ihm mal wieder beim Essen Gesellschaft), dann hat Bernard unsere CV's nicht gebracht! Also gibt Andy uns eine Fuehrung durchs Hospital ( wir lernen noch mehr Leute kennen...machen schon mal gute connections^^). Und schon wieder sind 6 Stunden um! Also gehen wir mit Mila heim (immer mal wieder von einer Horde Obroni rufender Schulkinder begleitet),waschen (natuerlich mit der Hand!) und essen mal wieder sehr gut aber viel zu viel. Ghanaer sind naemlich dass eine Portion einem ueberladenem grossen Teller entspricht. Und Emilia will natuerlich dass wir immer aufessen (try and finish all!), sie will uns wohl maesten. Ich glaube wir kommen als Kugeln zurueck! Bernard brint uns am Abend endlich unsere CV's!
Wir gehen am Donnerstag demnach mal wieder um 7 ins Hospital. Natuerlich sind die wichtigen Leute noch nicht da......also tuen wir, was wir inzwischen gut koennen, naemlich warten. Schliesslich reden wir noch mal dem BigBoss und geben ihm CV's und unseren Ward-Plan. Er schreibt irgendwas auf den Zettel und sagt die Matron muesse sich das ansehen und entscheiden. Aber sie sei gerade nicht da und wir muessten wohl, welch Abwechslung, auf sie warten......das tuen wir auch 2 Stunden lang, bis wir beschliessen selbst nach ihr zu suchen. Und wer haette das gedacht, sie war die ganze Zeit da! Sie ist uebrigens ein richtiger Drachen, fast immer schlecht gelaunt, rummosernd und erteilt gerne Befehle. Jedenfalls sieht sie unseren kleinen Zettel, mit 5 Zeilen, und meint, wir sollen morgen wieder kommen, sie muesse das erst lesen....Adain? Langsam ist es nervig, wir wollen mal anfangen!
Wir dackeln also auch am Freitag ( wir finden den kurzen Weg zwischen Hausern hindurch schon alleine) in der Frueh zum Hospital. Wir warten nur kurz ( unterhalten uns mit Sister Ruana von den Philippinen), dann koennen wir mit der Matron reden. Natuerlich liest sie den Plan erst jetzt.....Aber wir koennen alles machen und fabgen auf der Maternity an! Juhuu!

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Samstag, 21. Januar 2012
This is Nkawkaw
Nach ca. 4h Fahrt kommen wir an der Statin unserer neuen Heimatstadt an. Unser Koordinator kommt auch tatsaechlich nach nur 10 min!Big surprise! nach der ueblichenn begruessung (how are you? i"m fine, how are you?...) gehts mit dem taxi ( wir werden schon mal auf twi gefragt wie wir heissen) gehts zu unserer gastfamilie. Sie betreiben ein hostel. Emilia unsere Gastmutter ist sehr herzlich, dann gibt es noch den 7 jahre alten aufgeweckten prof( eine art neffe von emilia den sie aber wie einen Sohn aufgezogen hat), unser Gastvater, Kwahme, kommt erst spaeter, ist aber auch sehr nett. Wir lernen auch noch andere Volunteers kennen, veronika lebt bei uns, Mila nebenan. Dann gibt es noch Owen und Haruna, die im Haus arbeiten und dort wohnen. Wir kriegen natuerlich gleich sehr viel zu essen.....(Reis mit leckerer Stew, aber einfach too much!) Wir fuehlen uns jedenfalls gleich wie zu hause!
Am ersten tag erkunden wir nur mal die Stadt: Wenn jeder 2. dich fragt wie es dir geht und du von diversen Seiten Obroni!-Rufe hoerst, weisst du, du bist in Ghana! am dienstag geht es zum ersten Mal ins Krankenhaus, der Beginn eines drei Tage dauernden Warte-Marathon.......( adain? Warum?)

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Mittwoch, 18. Januar 2012
Akwabaa to Ghana!(Welcome to Ghana)
Juhuuu! Wir sind in Ghana angekommen! Der Flug war ruhig, nur zun Schluss hin etwas lang... Als wir aus dem Flugzeug steigen ist es gar nicht so warm. Wie wir spaeter erfahren nimmt der Hammattan ( der Wuestenwind von der Sahara) gerade Einfluss auf Ghana. Der so angewehte Sand vermindert die Sonnenenstrahlung. So ist es nicht so heiss, aber dafuer sehr staubig, wie wir noch am eigenen Leib erfahren werden....Wir werden vom Flughafen abgeholt und in unser Hotel gebracht. Am naechsten Tag wird ein Guide uns Accra zeigen. Wir wollen aber moeglichst danach schon in unsere Stadt, Nkawkaw, aufbrechen.
Wir fallen beide bald ins Bett.
Um 7 klingelt schon der Wecker und wir muehen uns aus dem Bett, machen uns fertig und gehen fruehstuecken, sehr viel bred and egg und oats, danach ist uns schlecht. Too much food!
Ntuerlich warten wir eine Stunde auf unseren guide, Ghana eben! Er ist sehr nett zeigt uns ein wenig accra, wo man schon die ersten Obroni-Rufe hoert. Bald gehts dann zur Station wo wir warten dass unser TroTro (Minibus) voll wird. Trotro fahren ist einfach toll! Nur dank der Trockenzeit auch sehr staubig! Fortsetzung folgt.....

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